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© Eschweiler SG Rollsport e.V.
Geschichte Der Verein
Eschweiler SG Rollsport e.V.

Die ersten Jahre

(Auszug aus der Festschrift zum 100jährigen Vereinsjubiläum 1994)

Der Rollsport in Eschweiler feierte sein 40-jähriges Jubiläum. Dreißig Jahre dieser Zeit waren eng mit der Person von Walter Kraus (1916-1990) verknüpft, der diese Sportart 1955 in Eschweiler begründete. Herr Kraus war damals Jugendleiter des Fußballvereins „DJK SV Wacker 1922 Eschweiler". Die Festschrift zum 40-jährigen Bestehen dieses Vereins berichtet 1962 über die Gründung: „Mit großem Interesse beobachtete der Jugendleiter, Herr Walter Kraus, in den Jahren 1955 - 1958 eine kleine Gruppe von Mädels und Jungen, die mit großem Eifer dem Rollschuhsport huldigten. Er nahm sich ihrer an und konnte als Kenner dieser Sportart dem kleinen Klub manche Anregung, Halt und Stütze geben." 1958 wurde diese Gruppe unter der Leitung von Herrn Kraus als Rollsportabteilung in die DJK Wacker eingegliedert. Die Betreuung der meist jugendlichen Mitglieder übernahmen neben Herrn Kraus auch Frau Lisa Kraus und Herr Franz Ahrens, damals Geschäftsführer der DJK Wacker. Das Interesse an dieser schönen Sportart wuchs schnell, und 1962 war der Mitgliederstand von anfänglich 15 auf ca. 60 angewachsen. Bald stellten sich die ersten Erfolge ein. Schon 1958 nahmen vier „Figuren"-Läufer am Jugendbesten-Wettbewerb in Bochum teil und 1960 veran­staltete man das erste Schaulaufen in Eschweiler auf dem Schulhof an der Hehlrather Straße. Das zweite Schaulaufen 1962 zeigte einen bemerkenswerten Anstieg der Leistungen und war ein großer Erfolg für die junge Abteilung. Von den Läuferinnen, die damals die ersten Erfolge für den Verein erzielten, muß man als erste Hiltrud Kraus, die Tochter von Herrn Kraus, nennen, seine „erste Läuferin seit 1955", wie die Wacker-Fest-schrift von 1962 vermeldet. Zu erwähnen ist besonders Anni Ober­ließen, die als erste Eschweiler Läuferin die Prüfung für die 4. Klasse ablegte. Mit von der Partie war auch Angela Schumann, die vorher für den Postsportverein Dresden gelaufen war und heute den meisten jugendlichen Mitgliedern als „Elke's Mutter" (oder Frau Dederichs) bekannt ist. Mit dem Bau der Rollschuhbahn (1966) verbesserten sich die Trainingsbedingungen für die Abteilung ganz wesentlich, und so war es nicht verwunderlich, daß auch die Leistungen anstiegen. Die Eschweiler Läufer nahmen infolgedessen auch mehr und mehr an Wettbewerben und Meisterschaften teil. Aber auch zahlreiche Veranstaltungen wurden in Eschweiler organisiert. Höhepunkt war die Austragung der Landes­meisterschaften von NRW im Jahre 1969. Leider war dabei der Wetter­gott den Eschweiler Sportlern nicht wohl gesonnen: Wegen schlechtem Wetter mußte die Veranstaltung kurzfristig in die Sporthalle Jahnstraße verlegt werden. Die bei weitem erfolgreichste Läuferin des Vereins war in der Zeit 1967-1970 Ingrid Allmacher. Sie wurde 1969 Landesmeisterin in der Juniorenklasse und belegte bei den Norddeutschen Meisterschaften in dieser Klasse den 2. Platz. In der leistungsstärkeren Seniorenklasse, der zweithöchsten Leistungsklasse, schaffte sie später bei den Norddeutschen Meisterschaften noch den 4. Platz. Im Jahre 1970, zwei Jahre vor dem 50-jährigen Jubiläum, löste sich die DJK Wacker 1922, wegen Unstimmigkeiten mit der Fußballabteilung, auf. Es kam zur Gründung des „Badminton und Rollsport Clubs (BRC) Eschweiler" mit dem Vorsitzenden Franz Ahrens und Walter Kraus als Abteilungsleiter für Rollsport. Kurz danach schied Herr Kraus aus dieser Abteilung aus, um etwas später die ESG Rollsportabteilung zu gründen. Für mehr als zehn Jahre gab es dann zwei rollsportbetreibende Vereine in Eschweiler, die ESG Rollsportabteilung, geleitet von Walter Kraus, und die Rollsportab­teilung des BRC, geleitet von Matthias Junk, mit Gabi Junk als erfolgreichste Läuferin in dieser Zeit. Leider mußte der BRC mangels Nachwuchs den Rollsport im Jahre 1984 einstellen.
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